"Ich bin so am Leben ...
mir macht selbst Sterben keine Angst!"

Andreas Bourani („Sein“)

Vor rund zwei Jahren hat eine Freundin von mir eine sehr heftige Krebsdiagnose bekommen. Immer wieder wurden die verschiedensten Behandlungen notwendig und es ist bewundernswert, mit wie viel Lebenswillen und Zuversicht sie und ihre Familie mit der Situation umgehen. Als kürzlich bei einer Untersuchung ein möglicherweise neuer Schatten zu sehen war, der erst drei Monate später wieder angeschaut werden sollte, fragte sie zweifelnd: Und so lange soll ich jetzt warten?
Daraufhin meinte die Ärztin: Nein, nicht warten - leben!

Ja, was können wir tun, um uns mit unserer Endlichkeit auseinanderzusetzen?
Leben!
Immer wieder bewusst spüren:
Was ist mir wichtig und wert in meinem Leben? Wofür stehe ich morgens auf?
Was möchte ich erfahren haben, wenn ich zum Beispiel in einem Jahr sterben würde?
Welche Reise, welche Versöhnung, welchen mutigen Sprung,
welche stille Hingabe möchte ich erlebt haben?
Welchen Menschen möchte ich viel öfters sagen, dass ich sie liebe?

An diesem Workshop-Abend geht es um diese Fragen -
und darum, wie es Menschen irgendwann gelingen kann,
die Endlichkeit ihres Lebens immer mehr anzunehmen und
mit dieser Erfahrung ihr Dasein bewusster zu gestalten.
In verschiedenen Übungen ist es möglich, ganz konkret herauszufinden,
was das alles mit dem eigenen persönlichen Leben zu tun hat.
In diesen Abend werden auch viele Erfahrungen aus meiner Hospizarbeit einfließen.

Wann und wo?
24. November 2017 • 19 bis 22 h

Eckenhaid

Anmeldung und Beitrag:
Bitte bis zum 14. November über die Webseite!
30 Euro